Review: Zulassungsarbeit — Manuskript (aktive Kapitel + Anhang Beispielrechnung)

zitations_pruefer: Zitierstandard-Wächter

Bewertung: Akzeptiert mit kleinen Hinweisen

Befunde:

#SchwereKapitel/OrtBefundEmpfehlung
1Infochapters/02_Grundlagen.tex, Z. 311–314 (Fußnote „1912 — Gini”)Sekundär-Verweis auf BFOS84 wird als Freitext geführt: BFOS84 (S.~103) statt \cite[S.~103]{BFOS84}. Sachlich korrekt (Ursprungswerk Gini 1912 als Sekundärzitat transparent gemacht), aber notationsinkonsistent zur restlichen Arbeit.\cite[S.~103]{BFOS84} in der Fußnote verwenden, damit die Zitierform einheitlich ist.
2Niedrigchapters/01_Einleitung.tex, Z. 316–362 (description-Liste in \sec{historische-verortung})Die acht Primärquellen werden mit \cite{Sha48}, \cite{BFOS84}, \cite{Qui86}, \cite{Qui93}, \cite{Bre96}, \cite{Bre01}, \cite{RS04}, \cite{PNRB15} jeweils ohne Seitenangabe referenziert. Für eine reine Werknennung akzeptabel; die anschließenden Kurzcharakterisierungen sind aber inhaltlich (z. B. „Cost-Complexity-Pruning und MSE-basierte Regressionsbäume”) und werden im Fließtext andernorts belegt.Prüfen, ob je Item eine repräsentative Seitenangabe (z. B. Vorwort/Einleitung der Quelle oder Kernkapitel) gesetzt werden soll. Alternative: Kommentar in der Legende, dass die Belegtiefe in Kap. 3–5 folgt.
3Niedrigchapters/03_Funktionsprinzipien.tex, Z. 333 (\cite[S.~100\,ff.]{Qui86}); chapters/04_Anwendungen.tex, Z. 56 (\cite[S.~125\,ff.]{Bre96}); chapters/05_Anwendung.tex, Z. 132 (\cite[S.~147\,ff.]{PNRB15})Drei ff.-Zitate ohne implizite Obergrenze. In zitierstil.md explizit erlaubt, faktisch aber unklar, wie weit der Umfang trägt. Bei mehr als 3–4 Seiten nähert sich das dem verbotenen Kapitel-Bereich an.Prüfen, ob eine konkrete Seitenspanne (etwa S.~100\,f. bzw. Einzelseiten-Splits) möglich ist; sonst als bewusste Konvention belassen.
4Infochapters/03_Funktionsprinzipien.tex, Z. 202 (\cite[S.~103\,f.]{BFOS84}) im Verhältnis zu Z. 212 (S.~103, M1) und Z. 224 (S.~103, M2)Drei separate Zitate greifen auf S. 103 zu; Z. 202 ist noch ohne M-Marker, Z. 212 und 224 haben schon M1/M2. Sobald M-Marker vollständig gesetzt werden, muss für Z. 202 die eindeutige Marker-Zuordnung ergänzt werden.Beim finalen M-Marker-Durchgang gezielt beachten. Kein Handlungsbedarf jetzt (bekannter offener Punkt).
5Infochapters/03_Funktionsprinzipien.tex, Z. 10Doppelzitat ID3~\cite[S.~88\,f., M2]{Qui86} und CART~\cite[S.~28]{BFOS84} — Zuordnung Aussage↔Quelle sauber, aber die Reihenfolge M2 vor M1 im Fließtext (Z. 32 zitiert M1 auf S. 88) hängt von der physischen Marker-Reihenfolge in der Quelle ab.Nur zur Kenntnis: Beim M-Marker-Vergabelauf in Qui86 sicherstellen, dass M1 tatsächlich physisch vor M2 in der Quelle liegt (feedback_zitat_marker_reihenfolge).

Positiver Befund — sauber:

  • Bibliografie ↔ Fließtext perfekt konsistent: alle acht .bib-Einträge (Sha48, Qui86, Qui93, BFOS84, Bre96, Bre01, RS04, PNRB15) werden je mindestens einmal zitiert, jeder \cite-Key hat einen Eintrag. Keine Karteileichen, keine gestrichenen Quellen.
  • BibKey-Konvention (geralpha) durchweg eingehalten.
  • Nicht-brechbares ~ vor \cite in allen überprüften Aufrufen (~60 Stück) gesetzt.
  • f. / ff. mit schmalem Leerzeichen \, konsequent verwendet, keine ---Bereiche im aktiven Text.
  • Wo M-Marker gesetzt wurden (BFOS84 S. 103; Bre96 S. 123, 124; Bre01 S. 6, 11; Qui86 S. 88), sind sie durchnummeriert und konsistent zu „mehrere Zitate auf derselben Seite”.
  • Keine impliziten Sekundärzitate: der einzige Fall (Gini 1912) ist in Fußnote explizit deklariert.
  • Kein Bezug-Ambiguum: Aussagen sind eindeutig ihrer Quelle zugeordnet, keine Sammelzitate am Absatzende.
  • Kurzfassung (DE/EN) und Anhang Beispielrechnung enthalten keine Zitate — planmäßig zitatfrei.

Zusammenfassung: Der Zitatapparat der aktiven Kapitel ist bereits nahe am Abgabestand: Drei-Wege-Konsistenz (BibKey ↔ \cite ↔ Bibliografie) ist vollständig, ~- und f./ff.-Konventionen sind durchgehend eingehalten, kein Sekundärzitat-Verstoß. Vor Abgabe verbleiben nur der bekannte M-Marker-Durchgang (u. a. für die drei S.-103-Zitate in BFOS84) sowie die zwei kleinen Notationspunkte oben (Fußnote im Gini-Anker, ggf. Seiten in der Werknennungsliste der Einleitung).