Betreuer-Vorgaben (Prof. Schneider) — verbindlich

Quelle: „Bemerkungen zur Erstellung der Ausarbeitung” (übernommen 2026-07-23). Diese Vorgaben haben Vorrang vor unseren eigenen Festlegungen. 📎 Zitieren: FB-Vorlage nutzen → dort ist geralpha eingestellt (lt. Alex/Schneider). Der verlinkte Harvard-Leitfaden (Anglia Ruskin) betrifft v. a. Vollständigkeit/Einheitlichkeit der Angaben, nicht den Schlüsselstil. Alex bestätigt die genaue Erwartung mit Schneider.

Stil-/Formregeln

  • System beschreiben, kein Tagebuch — kein chronologisches „Heldentaten”. Sackgassen nicht als volles Konzept+Implementierung; nur kurz anmerken, dass eine Alternative getestet wurde und warum sie nicht taugte.
  • Keine Ich-Form. Statt „ich habe … implementiert” → „das System verfügt über …“. Fakten statt persönlicher Meinung.
  • Entscheidungen objektiv begründen (z. B. bessere Doku, große/aktive Community, häufige Updates → hohe Verbreitung/Weiterentwicklung), nicht „gefällt mir besser”.
  • Nüchtern, „gefühlt langweilig” — keine coole Computerzeitungssprache.
  • FB-Dokumentvorlage verwenden.
  • Nach Fertigstellung Formular ausfüllen (TODO merken).

Schneiders Beispielgliederung (Vorschlag, „funktioniert in vielen Fällen”)

  • Zusammenfassung (DE) + Abstract (EN)
  1. Einleitung — 1.1 Motivation (Wichtigkeit des Themas, nicht die eigene Motivation), 1.2 Ziele der Arbeit
  2. Verwandte Arbeiten (das „Herzstück”): ≥ 2 ähnliche Arbeiten/Systeme beschreiben, dann resümieren, was man anders/besser macht (Begründung, warum eigenes System)
  3. Grundlagen — je Technologie; Bücher bevorzugt!!; Web-Quellen ok; Wikipedia nur im Notfall (mit ausführlicher Begründung)
  4. Konzept — Blockbild der Architektur, Pseudocode, math. Formeln, Diagramme auf hohem Abstraktionsniveau
  5. Realisierung — wie umgesetzt
  6. Implementierung — kann mit 5 zusammenfallen; wenig Quellcode (max. 2/3 Seite, immer mit Erklärung; Code-Kommentare reichen nicht; analog UML)
  7. Beispiel — Bildschirmabzüge / „Drehbuch” der Nutzung (falls visuell)
  8. Anwendungsszenarien — wo ließe sich das System noch verwenden?
  9. Resümee und Ausblick — Ziele aus 1.2 wieder aufgreifen (Management-Summary)
  10. Literaturverzeichnis
  • Anhang (lange Tabelle, Quellcode)

Zitationsregeln (bereits genannt; Detail-Leitfaden folgt)

  • Literaturverzeichnis: alle zitierten Quellen, nur zitierte (keine unzitierten!), alphabetisch nach Autor; bildet den inhaltlichen Abschluss.
  • Bei umfangreichen Verzeichnissen trennen: Fachbücher · Fachzeitschriften · betriebsinterne Quellen · Internet.
  • Zitierschema [Nachname Jahr], z. B. [Berggren 1991], [Schneider 1999a], [Schneider, Röpke 2007]; im Text [Autor Jahr] bzw. (Autor, Jahr, Seite).
  • Vollangabe: Verfasser, Titel, Auflage (nur neueste), Erscheinungsort und -jahr, Seite(n), ggf. Sammelwerk/Reihe/Herausgeber.
  • Fehlt Autor/Ort/Jahr → O. V. / O. O. / O. J.; Quellen ohne Verfasser ans Ende.
  • Beiträge aus Sammelbänden/Zeitschriften: gesamten Seitenumfang des Beitrags angeben.
  • > 3 Autoren: [Arens, et al. 2007].
  • Internet: exakte URL + Download-Datum; mehrere Seiten gleicher URL+Datum mit Buchstaben unterscheiden (2004a, 2004b). Ausdruck/CD nicht nötig.

Beschluss (Alex/Schneider): FB-Vorlage verwenden, dort ist geralpha gesetzt → kein Umstellen; geralpha-Schlüssel [RT02], [ANR95] etc. bleiben (unsere BibKeys in literatur-kandidaten passen). Alex bestätigt die genaue Erwartung mit Schneider.

Der Harvard-Leitfaden (Anglia Ruskin) betrifft dann v. a. Vollständigkeit und Einheitlichkeit der Angaben (unabhängig vom Schlüsselstil):

  • Buch: Verfasser, Titel, Auflage (neueste), Ort, Jahr, Seite(n).
  • Zeitschrift/Konferenz: + Zeitschrift/Proceedings, Band(Heft), gesamter Seitenumfang des Beitrags.
  • Website: URL + Download-Datum; gleiche URL+Datum → a/b.
  • Fehlt Autor/Ort/Jahr → O. V./O. O./O. J.; nur zitierte Quellen, alphabetisch; lange Listen in Kategorien (Bücher · Zeitschriften · betriebsintern · Internet).

(Widerspruch im Material: eckige [Autor Jahr]-Beispiele + Harvard-Link vs. geralpha der Vorlage → Vorlage/geralpha gewinnt; Alex klärt final.)

Abrufbare Fassung des Leitfadens (Schneiders libweb.anglia.ac.uk-Link blockt nur den automatischen Abruf):

  • Verifizierte 1:1-Kopie (identisch zu Schneiders Link, Fußzeile = seine URL): ARU „Guide to the Harvard Style of Referencing”, 5th ed., Jan. 2015https://www.gif.uni-hannover.de/fileadmin/gif/Harvard_Style_of_Referencing.pdf
  • Aktuelle offizielle ARU-Seiten (neuere „Cite Them Right”-Variante): https://library.aru.ac.uk/referencing/harvard.htm · https://anglia.libguides.com/harvardctr
  • Relevante Abschnitte für den Bib-Aufbau: §2 In-Text, §3 Referenzliste, §4 Bücher/Zeitschriften, §5.9 Konferenzbeiträge, §6.1 Websites.

Abgleich mit unserem bisherigen Stand

Schneiders Gliederung ist ein Vorschlag (O-Ton: „funktioniert in vielen Fällen”, „es gibt Ausnahmen”). Unsere Gliederung steht und ist für ein empirisch-vergleichendes Thema stringenter (eigenes Evaluationskapitel); Anpassung nur, falls die Begründung nicht trägt. Gute Ideen aus seinem Vorschlag optional einweben (siehe Zeilen).

Schneider-VorgabeUnser StandBewertung / Aktion
Nüchtern, keine coole Sprachesachlich vereinbart (feedback_zulassungsarbeit_stil)✓ passt
System beschreiben, kein Tagebuchsachlicher Stil✓; Kandidaten-Vergleich als Systembeschreibung, nicht „Heldentaten”
Keine Ich-FormExposé „Zum Autor” nutzt Ich (ok — ist Exposé)Arbeit durchgehend unpersönlich
FB-Dokumentvorlagei-studis.cls (= FB-Vorlage)✓ (aktuelle Version bestätigen)
Verwandte Arbeiten getrennt von Grundlagenwir mergen zu „2 Grundlagen & Stand der Technik”Option (empfohlen, billig): als eigenes Kapitel prominenter — passt zu unserer Feld-Trennung (SdT: Feld 1 …; Grundlagen: Feld 2/3/4/7/8/9)
Motivation = Wichtigkeit des ThemasKap. 1⚠ themenzentriert framen, nicht „ich will automatisieren”
Verwandte Arbeiten: ≥ 2 + was besserFeld 1 (Cao et al. u. a.)✓ vorhanden, gezielt ausbauen
Bücher „bevorzugt”; Wikipedia NotfallJournals/arXiv + Bücher (Sheffi, AGT, Liberzon, Boyles)entspannt (Alex): „bevorzugt” = nur Abgrenzung zu Wikipedia; Bücher und Journals/Konferenzen = Primärquellen. arXiv: wo möglich publizierte Version. Xovis → „betriebsinterne Quellen”.
Konzept: Blockbild/Pseudocode/FormelnKap. 4 (Kostenmodell, Zielfunktion, TikZ)✓ gut abgedeckt
Realisierung/Implementierung, wenig CodeKap. 5✓; max. 2/3 Seite Code, immer mit Erklärung
Beispiel (Screenshots/Drehbuch)(fehlt)Option: Anzeige-Mockups/„Drehbuch” der Lenkung als Abschnitt (visuelle Komponente vorhanden) — kein eigenes Muss
Anwendungsszenarien(fehlt)Option: kurzer Abschnitt Übertragbarkeit (andere Flughäfen/Warteschlangen) — billig, stärkt die Arbeit
EvaluationKap. 6 (unser Kern!)Unsere Gliederung ist hier stringenter: Schneiders Vorschlag hat kein Evaluationskapitel, unsere empirisch-vergleichende Arbeit braucht eins → beibehalten, ggf. ggü. Schneider begründen
Resümee: Ziele aus 1.2 wiederKap. 8
Zusammenfassung DE + Abstract ENi-studis Kurzfassung⚠ beide vorsehen
Zitierschlüsselgeralpha (FB-Vorlage)bleibt (Alex/Schneider): FB-Vorlage nutzen, geralpha gesetzt → BibKeys [RT02] etc. passen. Harvard-Link = Angaben-Vollständigkeit. Alex bestätigt final
Nur zitierte Quellen im VerzeichnisKandidatenliste enthält (noch) Unzitiertes⚠ am Ende nur tatsächlich Zitiertes; Kandidatenliste ist Arbeitsstand
Seiten in Zitat; Kategorien; Internet+Datum; >3 Autoren „et al.”teils in literatur-kandidaten⚠ beim Bib-Aufbau sauber umsetzen

Offene Klärungen (Priorität)

  1. Zitieren: geralpha (FB-Vorlage) bleibt (lt. Alex/Schneider); Harvard-Link = Angaben-Vollständigkeit. Alex bestätigt die genaue Erwartung mit Schneider (v. a. der Merkblatt-vs-Link-Widerspruch).
  2. Gliederung: unsere (empirisch, mit Evaluationskapitel) steht und ist begründbar; Schneiders = Vorschlag. Optional einweben: Verwandte Arbeiten prominenter, Anwendungsszenarien, Beispiel/Mockups. Anpassen nur falls nötig.
  3. arXiv-Preprints: wo möglich publizierte Version; sonst als Web-Quelle mit Begründung (Schneider bevorzugt Bücher).
  4. Formular nach Fertigstellung ausfüllen.