TP2 Zulassungsarbeit — Anforderungen
Allgemeines
- Thema (vorgegeben, keine Wahl): „Funktionsprinzipien und Anwendungen von Entscheidungsbaeumen”
- Einzelarbeit
- Bearbeitungszeitraum: 01.07.2026 - 02.10.2026 (Ausschlussfrist!)
- Bewertung: bestanden / nicht bestanden
- Anerkennung anderer Arbeiten nicht moeglich
Ziel
Nachweis, dass innerhalb vorgegebener Frist ein vorgegebenes Thema unter Anwendung der Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens selbststaendig bearbeitet werden kann. Überblick ueber das Thema aufgrund der gefundenen Fachliteratur.
Stil
- Themenstellung in angemessenem Umfang behandeln
- Relevante Sachverhalte, KEINE unwesentlichen Nebenaspekte
- Objektiv und sachlich
Vorlage
- Pflicht: LaTeX-Vorlage des FB Informatik (alternativ Word-Vorlage)
- Änderungen am Layout sind NICHT zulaessig!
- Bei Nicht-Einhaltung: nicht bestanden ohne weitere inhaltliche Pruefung
- Vorlage liegt unter latex-ausarbeitung (Referenz, nicht editieren) und latex (Arbeitskopie)
Umfang
- 20 maschinenschriftliche DIN A4-Seiten Hauptteil
- Zusaetzlich Titelseite, Gliederung, Literaturverzeichnis
- ±10% toleriert (also 18-22 Seiten Hauptteil)
- KEIN kuenstliches Aufblaehen (uebergrosse Abbildungen, halb gefüllte Seiten — wird bei der Bewertung beruecksichtigt)
Fachliteratur (KRITISCH)
Literatur-Hierarchie
Aus dem HS-Tutorium 1_Recherche (Fol. 12–16, 19):
- Primärliteratur bevorzugt — Originalarbeiten mit eigener Forschung/Beobachtung (Artikel, Berichte, Dissertationen)
- Sekundärliteratur ergänzend — Fach- und Lehrbücher, die Primärliteratur einordnen (Reviews, Surveys)
- Tertiärliteratur nicht oder nur reduziert — Wikipedia, Lexika, Enzyklopädien, Vorlesungsskripte
- Graue Literatur (Whitepapers, Preprints, NGO-/Regierungsberichte) — zitierbar, aber kritisch prüfen
- Bachelor-/Masterarbeiten dürfen als Primärliteratur gelten, aber mit Vorsicht (kein Peer-Review-Standard)
Ausführliche Definition: literatur-hierarchie
Grundregeln
- Primär zitierfähige Fachliteratur (Bücher, Aufsätze, Journals, Konferenzbeiträge)
- DOI oder ISBN im Literaturverzeichnis Pflicht (Qualität des Verzeichnisses ist bewertungsrelevant, Fol. 61)
- Webseiten NUR ergänzend, NUR in Fußnoten (NICHT im Literaturverzeichnis)
- Suche und Beschaffung kostet Zeit — früh starten
- E-Book-Bestand der HS Trier ist für Teilnehmer kostenlos verfügbar (SpringerLink über Shibboleth)
- Weitere Datenbanken: Scopus, Web of Science, BASE, Google Scholar
- Bibliotheken (Universität, Stadt) + Fernleihe als Option
Sekundärzitate strikt vermeiden (Fol. 47–52)
Bezieht sich eine Aussage in einer Sekundärquelle auf eine ursprünglichere Quelle, so ist die Ursprungsquelle direkt zu zitieren und ins Literaturverzeichnis aufzunehmen — nicht die Sekundärquelle.
Beispiel: Ein Autor Jef18 nennt Fehlerquoten und verweist auf Brady 2017. Zu zitieren ist Brady 2017 ([Bra17]), nicht Jef18.
Die Ursprungsquelle muss besorgt und selbst gelesen werden. Details + LaTeX-Syntax: zitierstil.
Bezug Text↔Quellenangabe eindeutig (Fol. 46)
Jede inhaltliche Aussage muss einer konkreten Quelle zuordenbar sein. Sammelverweise [Qui86, Bre01] am Absatzende sind unklar. Besser: pro Satz eine spezifische Quelle mit Seite und M-Marker.
KI-Recherche-Tools erlaubt (Fol. 22)
Von der HS als Standard-Werkzeuge genannt: Elicit, ResearchRabbit, Connected Papers, Semantic Scholar, Litmaps, OpenAlex, Lens.org — für Recherche und Erschließung. Die eigentliche Bewertung der Quellen und das Verfassen des Textes bleibt Eigenleistung.
Pflicht: Quellen als PDF beifügen
Aus dem HS-Tutorium (Fol. 55, 57–60):
- Alle Literaturquellen als PDF-Einzeldokumente in
Kühr_Alexander/Literatur/Quellen/ - Dateiname = geralpha-Kürzel aus Literaturverzeichnis (z. B.
HTF09.pdf,Mur22.pdf,JWH+23.pdf) - Paper: vollständig; Bücher: nur relevante Seiten als Scan
- Zitierte Textstellen in den PDFs markieren mit fortlaufender Nummer M1, M2, M3, … pro Quelle (PDF-Highlight + Kommentar-Label)
- Im Text:
\cite[S.~<Buchseite>, M<Marker>]{BibKey}— Buchseite, nicht PDF-Seite! - Details: zitierstil
Fußnoten-Quellen
Webquellen und andere nicht-verzeichnisfähige Quellen erscheinen im Text nur in Fußnoten und werden separat unter Kühr_Alexander/Literatur/Fußnoten/ als PDF beigelegt, mit Dateinamen-Schema S_<Seite>_Nr_<Fußnote>_M<Marker>.pdf und Markierung in der PDF selbst.
Sanktion bei formalen Quellen-Fehlern (Fol. 57)
Fehlendes, falsch benanntes PDF oder fehlende Markierung → Die betroffene Quelle wird bewertet, als wäre sie nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt. Alle darauf gestützten Aussagen gelten als unbelegt.
Eigenständigkeitserklärung
- Separat als eidesstattliche Versicherung beizufuegen
- Handschriftlich unterschrieben
- KI-Nutzung muss in Tabelle dokumentiert werden (Beispiel-Vorlage in OLAT)
- Vorlage liegt schon in der LaTeX-Vorlage drin (
chapters/Eigenständigkeitserklärung.tex) — beim Schluss-Build einbinden + Boxen abhaken + Tabelle „Nutzung von KI-Tools” füllen - Workflow KI-Log: ki-nutzung-log (intern) → ki-nutzung-tabelle (offizielle Anlage)
Abgabe (zweistufig)
1. Gedrucktes Exemplar
- Einseitig ausgedruckt
- In Klarsichthefter (KEINE Klebe- oder Spiralbindung)
- Seiten NICHT einzeln in Klarsichtfolien
- Unterschriebene Eigenständigkeitserklärung beifuegen
- Per Post:
- Hochschule Trier
- Fernstudium Informatik
- z. Hd. Romy Thomm
- Postfach 18 26
- 54208 Trier
- Per Paketdienst (Lieferadresse):
- Hochschule Trier
- Fernstudium Informatik
- z. Hd. Romy Thomm
- Schneidershof
- 54293 Trier
- Persoenliche Abgabe: Posteingang in blauer Postanlage zwischen Gebaeuden L und O, oder Nachtbriefkasten an Gebaeude T
2. ZIP/RAR-Archiv im OLAT hochladen
Verbindliche Ordnerstruktur (Fol. 55, 62–65):
Kühr_Alexander/
├── Literatur/
│ ├── Quellen/ # BibKey-benannt (Bre01.pdf, HTF09.pdf, …)
│ └── Fußnoten/ # S_<Seite>_Nr_<Fußnote>_M<Marker>.pdf
└── Manuskript/
└── Ausarbeitung.pdf
- Hauptordner:
Kühr_Alexander(mit Umlaut!) - Speicherort im OLAT: Menü links → „Abgabe Zulassungsarbeit”
- Arbeit-PDF nicht gegen Kopieren geschützt
- Format: zip oder rar
- Bau-Anleitung: manuskript-abgabe (Playbook, noch anzulegen)
Plagiatspruefung
- Wird durchgefuehrt — Plagiate → „nicht bestanden”
- Vollstaendigkeit der Abgabe + Einhaltung der Vorgaben fliessen in die Bewertung
Bewertungsmodus
- bestanden / nicht bestanden
- Keine schriftliche Kommentierung der Arbeit
- Details ggf. in TP3 (Präsentation) besprochen
- Ergebnis vor dem Praesenztag uebermittelt
Vorbereitungskurs
- „Wissenschaftliches Arbeiten” im Begleitkurs (OLAT)
- Status-Check im Vorbereitungskurs: alle bearbeiteten Inhalte markieren (fliesst in die Bewertung mit ein!)
Zusammenhaenge
- Cockpit: cockpit
- Abgabe-Checkliste: abgabe-checkliste
- Wochenplan: wochenplan
- Wissenschaftliche Methodik: index
- Form-Vorgaben: form-vorlagen, latex_vorlage, zitierstil